Bielefeld im “Honky Tonk-Fieber”
Fast 4000 Besucher beim vierten Live-Musik-Festival im Herzen der Stadt
Bielefeld (WB). “Honky Tonk” in Bielefeld - das war Live-Musik allererster Sahne. Das war große Stimmung im kleinen Kreis. Die Locations: Gemütliche, überschaubare Lokale und Bars statt vollgestopfter Konzertsäle. Knapp 4000 “Honky Tonker” ließen sich das vierte Festival im Herzen der Stadt nicht entgehen.
21 Bands begeisterten an genauso vielen Veranstaltungsorten von 21 Uhr bis zum frühen Morgen mit handgemachter Musik. Fünf 45-minütige Shows standen auf dem Programm. Zeitgleiche Pausen von 15 Minuten ermöglichten den Festival-Besuchern das gemütliche Pendeln von einer Lokalität zur nächsten.
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Birgit Schwiddes erste Wahl war das “Miner’s” in der Altstadt. Bis es zur nächsten Station weiterging, genoss die 45-Jährige die Gitarrenmusik der “Cowboys on Dope”, die dem Publikum ordentlich einheizten. Aus dem stilvollen Coffee Shop wurde für einen Abend ein rauchiger Country-Schuppen.
Direkt gegenüber im “Pastis” schlug der “Piano Man” Klaus Porath leisere Töne an und zeigte auch sein komödiantisches Talent.
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Zwar musste die veranstaltende “Blues Agency” aus Leipzig einen leichten Besucherrückgang verzeichnen, aber insgesamt war es, so Geschäftsführer Dominik Brähler, doch “ein angenehmer Honky-Tonk-Abend” - für den man sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr wünscht.
Quellangabe:
Format: Westfalen-Blatt
Verlag: Vereinigte Zeitungsverlage GmbH
Ausgabe: Montag, 21. April 2008
Autoren: Christina Ritzau (Text) und Bernhard Pierel (Fotos)






